Psycho­­onko­logie Psycho­lo­gische Begleitung bei Krebs­erkrank­ungen.

Eine Krebserkrankung verändert das Leben – oft von einem Moment auf den anderen. Nicht nur der Körper, sondern auch das Denken, Fühlen und Handeln geraten aus dem Gleichgewicht. Die Psychoonkologie beschäftigt sich genau mit diesen psychischen und sozialen Auswirkungen einer Krebserkrankung – bei Betroffenen ebenso wie bei ihren Angehörigen.

In meiner Praxis in Ludwigsfelde sowie künftig auch in Berlin biete ich psychotherapeutische Begleitung bei Krebs an. Dabei unterstütze ich Sie in den verschiedenen Phasen der Erkrankung – von der Diagnosestellung über die Behandlung bis hin zur Nachsorge oder palliativen Situation.

Psycho­onko­logie bietet emotio­nale Entlastung.

Bereits die Diagnose löst bei vielen Menschen tiefgreifende Fragen und Gefühle aus: „Wie geht es weiter?“, „Was macht die Krankheit mit mir?“, „Wie sage ich es meinen Kindern?“. Im Verlauf kommen körperliche und seelische Belastungen hinzu, die durch die Behandlung, Nebenwirkungen oder auch den sozialen Rückzug entstehen können. Schlafstörungen, Erschöpfung, Ängste, depressive Verstimmungen oder eine allgemeine emotionale Überforderung sind häufige Reaktionen.

Die psychoonkologische Unterstützung schafft Raum: für Ihre Fragen, für Ihre Sorgen und Ängste und für das, was unausgesprochen bleibt. Sie kann helfen, mit der Situation bewusster umzugehen, Ressourcen zu aktivieren und die eigene Handlungsfähigkeit wieder zu stärken.

Ziele und Inhalte der psycho­onko­logischen Begleitung.

Je nach individueller Lebenssituation und Belastung umfasst mein psychoonkologisches Angebot unter anderem:

. Sorgfältige Diagnostik (Anamnese, Fremdanamese, Testverfahren)
. Behandlung psychischer Störungen im Zusammenhang mit der Krebserkrankung

. Krisenintervention bei emotionaler Überforderung
. Unterstützung bei Krankheitsverarbeitung und -bewältigung

. Hilfe beim Umgang mit psychovegetativen Symptomen wie Fatigue oder innerer Unruhe
. Umstrukturierung dysfunk­tionaler Denkansätze
. Raum für existenzielle Themen wie Verlust, Angst, Abschied oder Neubeginn

Psycho­­onko­­logie für Betroff­ene und Ange­hörige.

Psychoonkologische Begleitung richtet sich nicht nur an Menschen mit einer Krebserkrankung, sondern auch an deren Angehörige. Die Belastung für Partner:innen, Kinder oder enge Bezugspersonen ist oft ebenso hoch. Auch hier kann ein entlastendes Gespräch helfen, besser mit der Situation umzugehen.

über
mich

dr. nicole wiggert

 

Ich begleite Menschen in heraus­fordern­den Lebens­situationen mit einem klaren, strukturierten Ansatz und einer empathischen Grundhaltung.

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Sie haben Fragen?
Ich habe Antworten.

Was versteht man unter Psychoonkologie?

Psychoonkologie befasst sich mit den psychischen, sozialen und emotionalen Belastungen, die im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung entstehen – bei Betroffenen ebenso wie bei Angehörigen. Ziel ist es, in belastenden Phasen gezielt zu stabilisieren, zu entlasten und Ressourcen zu stärken.

Wann ist psychoonkologische Unterstützung sinnvoll?

Eine Begleitung kann in jeder Krankheitsphase hilfreich sein: nach der Diagnose, während der Behandlung, in der Nachsorge oder in palliativen Situationen. Auch Angehörige können psychoonkologische Hilfe in Anspruch nehmen, um eigene Belastungen besser zu bewältigen.

Welche Themen können in der Psychoonkologie besprochen werden?

Typische Anliegen sind der Umgang mit Angst, Erschöpfung, Trauer oder Unsicherheit, Veränderungen in Beziehungen, existenzielle Fragen oder der Wunsch nach mehr innerer Stabilität im Umgang mit der Erkrankung.

Wird die Psychoonkologie von der Krankenkasse übernommen?

Wenn im Rahmen der Psychoonkologie eine psychische Störung mit Krankheitswert (z. B. Depression, Angststörung oder Anpassungsstörung) vorliegt, kann eine Behandlung über die gesetzliche oder private Krankenkasse abgerechnet werden. In einem Erstgespräch kläre ich gern mit Ihnen, ob dies in Ihrem Fall möglich ist.

Muss ich aktuell in onkologischer Behandlung sein, um psychoonkologische Hilfe zu bekommen?

Nein. Auch in späteren Phasen – etwa in der Nachsorge, bei Langzeitfolgen oder im Rückblick auf die Erkrankung – kann psychoonkologische Unterstützung hilfreich und entlastend sein.

sollten sie noch weitere fragen haben, können sie mich gerne jederzeit kontaktieren:

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